Entscheidungsvorlage · Teammeeting

Wo jetzt handeln?Portfolio im 30-Tage-Fokus

29. August 2026
Portfolio: 6 Objekte

Diese Vorlage übersetzt die sichtbaren Portfoliozahlen in eine datenbasierte Reihenfolge für die nächste Arbeitsphase. Sie trennt Messwerte von Maßnahmenvorschlägen und macht die anstehenden Teamentscheidungen explizit.

Entscheidungsvorschlag: Zuerst Gartenweg 22, danach Rheinufer 12 und Hafenstraße 3 bearbeiten. Ausschlaggebend sind die Kombination aus Leerstand und Nachfrage im Datensatz — nicht eine Aussage über Markt, Kosten oder Profitabilität.

Executive Summary

Einheiten gesamt
120
über 6 Objekte
Sollmiete/Ist gesamt
65.000 €
pro Monat laut Datei
Gewichteter Leerstand
7,5 %
nach Einheiten gewichtet
Anfragen letzte 30 Tage
112
Summe aus der Datei

Berechnung gewichteter Leerstand: Σ (Einheiten × Leerstand %) ÷ 120 = 9,017 Leerstandseinheiten ÷ 120 = 7,5 %. Leerstandseinheiten sind rechnerische Äquivalente, keine gezählte Zahl leerer Wohnungen.

Priorisierung

Die Reihenfolge ist eine datenbasierte Empfehlung. Sie nutzt Leerstandsquote, rechnerische Leerstandseinheiten, Anfragen in den letzten 30 Tagen sowie das im Briefing definierte Mietausfall-Risiko als einfache Kennzahl.

01

Gartenweg 22 · München

Höchster Leerstand, niedrigste Nachfrage.

  • Leerstand20,0 %
  • Leerstandseinheiten2,00
  • Anfragen / 30 T8
  • Anfragen je Leerstandseinheit4,0
  • Risiko-Kennzahl1.780 €

Teamentscheidung: 30-Tage-Maßnahmenpaket und Verantwortlichkeit festlegen.

02

Rheinufer 12 · Köln

Zweithöchster Leerstand, schwache Nachfrage.

  • Leerstand11,1 %
  • Leerstandseinheiten2,00
  • Anfragen / 30 T12
  • Anfragen je Leerstandseinheit6,0
  • Risiko-Kennzahl1.043 €

Teamentscheidung: Nachfrage- und Vermietungshebel für 30 Tage auswählen.

03

Hafenstraße 3 · Bremen

Erhöhter Leerstand bei mittlerer Nachfrage.

  • Leerstand9,5 %
  • Leerstandseinheiten2,00
  • Anfragen / 30 T15
  • Anfragen je Leerstandseinheit7,5
  • Risiko-Kennzahl960 €

Teamentscheidung: Konkrete Konversion der Nachfrage in Vermietungen testen.

Portfolioübersicht

Alle sechs Objekte aus dem Arbeitsblatt. Mietausfall-Risiko = Sollmiete/Ist × Leerstand %. Die Kennzahl ist ein rechnerischer Risikowert in Euro pro Monat, kein nachgewiesener Mietausfall.

Messwerte und Vergleichswerte je Objekt · auf schmalen Bildschirmen seitlich scrollen
Objekt / OrtEinheitenSollmiete/IstLeerstand Leerstands­einheiten*Anfragen 30 TAnfragen je Leerstandseinheit Risiko­kennzahlEinordnung
Parkallee 7Berlin2411.800 €4,2 %1,013130,8496 €stabiler Vergleich
Rheinufer 12Köln189.400 €11,1 %2,00126,01.043 €Priorität 2
Schillerstraße 4Hamburg3217.600 €6,3 %2,022713,41.109 €Beobachtung
Marktplatz 9Leipzig157.200 €0,0 %0,0019nicht berechenbar**0 €stabiler Vergleich
Gartenweg 22München108.900 €20,0 %2,0084,01.780 €Priorität 1
Hafenstraße 3Bremen2110.100 €9,5 %2,00157,5960 €Priorität 3

* Einheiten × Leerstand %. ** Bei 0,00 Leerstandseinheiten ist eine Division nicht sinnvoll. Summen: 120 Einheiten · 65.000 € Sollmiete/Ist · 9,017 rechnerische Leerstandseinheiten · 112 Anfragen.

Beobachtung: Schillerstraße 4 ist ein großes Objekt mit 32 Einheiten, guter Nachfrage (27 Anfragen) und moderatem Leerstand (6,3 %). Parkallee 7 und Marktplatz 9 dienen als stabile Vergleichsfälle innerhalb dieses Datensatzes.

30-Tage-Arbeitsaufträge für die Top 3

01 · Gartenweg 22

Problem: Der Leerstand ist im Portfolio am höchsten, die Nachfrage am niedrigsten.

Datenbeleg: 20,0 % · 2,00 rechnerische Leerstandseinheiten · 8 Anfragen · 1.780 € Risiko-Kennzahl.

Erste Maßnahmen
  • Anfragen der letzten 30 Tage nach Status und Absagegrund prüfen.
  • Vermarktungs- und Besichtigungsprozess für die leerstandsrelevanten Einheiten auf Engpässe prüfen.
  • Eine klar abgegrenzte 30-Tage-Maßnahme mit Verantwortlichem und Wochencheck starten.
Benötigte Entscheidung

Welche Maßnahme erhält Priorität und wer verantwortet sie?

Erfolgskriterium

Mehr qualifizierte nächste Schritte bzw. Vermietungen innerhalb von 30 Tagen; Zielwert im Meeting festlegen.

02 · Rheinufer 12

Problem: Zweithöchste Leerstandsquote trifft auf schwache Nachfrage.

Datenbeleg: 11,1 % · 2,00 rechnerische Leerstandseinheiten · 12 Anfragen · 1.043 € Risiko-Kennzahl.

Erste Maßnahmen
  • Die 12 Anfragen auf Bearbeitungsstand, Besichtigungen und Konversion prüfen.
  • Hemmnisse im aktuellen Vermietungsprozess dokumentieren und einen Testhebel auswählen.
  • Wöchentlich Leerstandseinheiten, neue Anfragen und nächste Schritte nachhalten.
Benötigte Entscheidung

Welcher Nachfrage- oder Prozesshebel wird 30 Tage getestet?

Erfolgskriterium

Definierte Verbesserung bei qualifizierten nächsten Schritten oder Vermietungen; Zielwert im Meeting festlegen.

03 · Hafenstraße 3

Problem: Erhöhter Leerstand trotz mittlerer Nachfrage.

Datenbeleg: 9,5 % · 2,00 rechnerische Leerstandseinheiten · 15 Anfragen · 960 € Risiko-Kennzahl.

Erste Maßnahmen
  • Prüfen, an welcher Stelle die 15 Anfragen nicht in Besichtigungen oder weitere Schritte übergehen.
  • Rückmeldungen und Absagegründe auswerten, sofern dokumentiert.
  • Eine konkrete Konversionsmaßnahme auswählen und nach 30 Tagen anhand der Anfragenfolge bewerten.
Benötigte Entscheidung

Welche Konversionsmaßnahme wird freigegeben und wer misst sie?

Erfolgskriterium

Mehr qualifizierte nächste Schritte bei unverändert transparenter Nachverfolgung; Zielwert im Meeting festlegen.

Agenda und Entscheidungsfragen

Vorschlag für 30 Minuten

  • 5 Min. Portfoliozahlen und Priorisierungslogik bestätigen
  • 15 Min. Top 3: Maßnahmen, Verantwortliche, Zielwerte
  • 5 Min. Schillerstraße 4 als Beobachtungsfall einordnen
  • 5 Min. Review-Termin und Messroutine festlegen

Im Meeting entscheiden

  • Welche je Objekt vorgeschlagene Maßnahme startet innerhalb der nächsten 30 Tage?
  • Wer ist je Objekt verantwortlich?
  • Welche Zielwerte gelten für nächste Schritte, Besichtigungen oder Vermietungen?
  • Wann wird der erste Zwischenstand geprüft?
Grenzen der Vorlage. Die Datei enthält keine Kosten, Mietrückstände, Vertragslaufzeiten, Ursachen des Leerstands oder Angaben zum Objektzustand. Deshalb sind keine ROI- oder Profitabilitätsaussagen möglich. Die Risiko-Kennzahl ist ausschließlich die angeforderte Rechnung Sollmiete/Ist × Leerstand % und ersetzt keine Kosten- oder Ausfallanalyse. Maßnahmen und Erfolgskriterien sind Vorschläge zur Teamentscheidung, keine belegten Wirkungsprognosen.
Quelle: p1-natural-portfolio.xlsx · Arbeitsblatt „Blatt 1 – p1-natural-portfolio" · Bereich A2:F8 Vollständige Datei ausgewertet: 6 von 6 Objekten