Eigene Web-Exposé-Vorlagen: bauen, prüfen, ausrollen
Das Web-Exposé lief bisher auf einer der mitgelieferten Vorlagen; für ein eigenes Layout brauchte es uns. Ab sofort lässt sich eine eigene Vorlage anlegen, ändern und als Standard setzen — technisch eine HTML-Datei mit Platzhaltern. Beim Hochladen wird sie gegen die tatsächliche Feldliste geprüft: Ein Platzhalter, den es nicht gibt, führt zur Ablehnung mit Fundstelle und Korrekturvorschlag statt zu einer Lücke im fertigen Exposé.
- Eigene Web-Exposé-Vorlagen anlegen, ändern und als Standard für Objekte oder Projekte setzen
- Eine Vorlage ist HTML mit Platzhaltern — geschrieben von Hand, von einer Agentur oder vom Assistenten
- Prüfung beim Hochladen: unbekannte Platzhalter werden abgelehnt, mit Zeichenposition und Korrekturvorschlag
- Abgelehnte Vorlagen werden nicht angelegt — keine halbfertigen Fassungen im Bestand
- Mitgelieferte Vorlagen bleiben als Systemvorlagen unangetastet
- Eine Layout-Korrektur geht bei mehreren Gesellschaften einmal raus statt einmal je Standort
Das Web-Exposé ist für viele Häuser die sichtbarste Seite ihrer Arbeit — und lief bisher auf einer der mitgelieferten Vorlagen. Wer ein eigenes Layout wollte, brauchte uns. Ab sofort lässt sich eine eigene Vorlage bauen, prüfen und selbst ausrollen — ohne Umweg über den Support.
Eine Vorlage ist HTML mit Platzhaltern
Mehr steckt technisch nicht dahinter: eine HTML-Datei mit Feldern wie {{ einheit.objekttitel }}, die beim Aufruf gegen das Objekt aufgelöst werden. Welche Felder zur Verfügung stehen, lässt sich abfragen, und seit diesem Release gehören Energieskala, Objekt-Langtexte und Umgebungskategorien dazu. Eine eigene Vorlage kann damit alles, was die mitgelieferten können.
Wer dieses HTML schreibt, ist Deine Entscheidung. Von Hand, durch eine Agentur — oder vom Assistenten, der aus einer Beschreibung und den verfügbaren Feldern eine Vorlage baut. Für genau diesen Fall ist der nächste Punkt wichtig.
Die Prüfung, die das erst tragbar macht
Eine Vorlage wird beim Hochladen gegen die tatsächliche Feldliste geprüft. Ein Platzhalter, den es nicht gibt, führt nicht zu einer leeren Stelle im fertigen Exposé, sondern zur Ablehnung — mit Fundstelle:
Das ist der Unterschied zwischen „kann man probieren" und „kann man einsetzen". Ein Tippfehler in einem Feldnamen bleibt sonst unsichtbar, bis ein Eigentümer ein Exposé mit einer Lücke bekommt. Hier fällt er beim Hochladen auf, an der genauen Zeichenposition, mit Vorschlag zur richtigen Schreibweise. Nicht angenommene Vorlagen werden auch nicht angelegt — es entsteht keine halbfertige Fassung im Bestand.
Vom Entwurf zur Standardvorlage
- Anlegen und ändern — Vorlagen entstehen über die Schnittstelle, jeweils für Objekte oder für Projekte. Eine bestehende Vorlage wird ersetzt, statt als zweiter Eintrag danebenzustehen.
- Mitgelieferte bleiben unangetastet — Classic, Modern und Projekt Modern sind als Systemvorlagen gekennzeichnet. Deine eigenen stehen daneben, nicht darüber.
- Zur Voreinstellung machen — eine eigene Vorlage lässt sich als Standard für Objekte oder für Projekte setzen. Ab dann entsteht jedes neue Web-Exposé in Deinem Layout, ohne dass jemand daran denken muss.
- Nachziehen ohne Handarbeit — eine Korrektur am Layout geht bei mehreren Gesellschaften einmal raus statt einmal je Standort. Die Vorlage liegt als Datei vor und lässt sich versionieren wie anderer Code.
Für wen sich das lohnt
Ehrlicherweise nicht für jeden. Wer so arbeiten will, braucht jemanden, der HTML anfassen kann — im Haus, als Dienstleister oder als Agentur, mit der ohnehin zusammengearbeitet wird. Das ist keine hohe Hürde, aber es ist eine.
Wo dieses Know-how vorhanden ist, verschiebt sich etwas Grundsätzliches: Das Web-Exposé ist dann kein Stück Software mehr, das man bekommt, sondern eines, das man gestaltet — und bei dem die nächste Änderung nicht in einer Warteschlange landet. Besonders naheliegend ist das für Häuser mit eigenem Markenauftritt und für Gruppen mit mehreren Gesellschaften.
Verfügbarkeit
Die Vorlagenverwaltung steht ab sofort über die öffentliche Schnittstelle zur Verfügung, mit Rechten je API-Schlüssel wie im übrigen Schnittstellenmodell. Einen Überblick gibt die Seite Public API.
Verwandte Releases: Vorlagen per API für die übrigen Vorlagenarten, die verfügbaren Objektdaten und die CI-Anpassung für alle, die ohne eigenes HTML auskommen wollen.
Mehr zu allen propgen-Funktionen findest Du im Funktionsüberblick.