Automationen warten jetzt ab — und schicken die Mail selbst
Eine Automation konnte bisher etwas anstoßen und durchlaufen. Ab sofort kann sie auf eines von 48 Ereignissen warten, mit einer Frist in Minuten, Stunden oder Tagen — und danach unterschiedlich weiterlaufen, je nachdem ob das Ereignis eintrat oder die Zeit ablief. Dazu darf sie die vorbereitete E-Mail jetzt auch selbst versenden: als eigenes Recht, das getrennt vergeben wird, mit entsprechend höherer Risikoeinstufung im Plan.
- Neuer Schritt: auf eines von 48 Ereignissen warten — Datenraum, Termine, Landingpage, Kaufangebot
- Frist in Minuten, Stunden oder Tagen; danach zwei Zweige für eingetreten und abgelaufen
- Bis zu zehn Filter auf die Ereignisdaten grenzen ein, worauf gewartet wird
- E-Mails werden nicht mehr nur entworfen, sondern auf Wunsch versendet
- Versenden ist ein eigenes Recht, getrennt von Bauen, Aktivieren und Ausrollen
- Der Versandmodus steht im Plan und ist damit versionierbar und im Probelauf prüfbar
Eine Automation konnte bisher etwas anstoßen und durchlaufen. Was danach passierte — ob der Eigentümer antwortet, ob der Investor die Unterlagen wirklich ansieht — lag außerhalb. Ab sofort kann sie auf ein Ereignis warten und danach unterschiedlich weiterlaufen. Und sie kann die E-Mail, die sie vorbereitet, auch selbst versenden.
Warten, bis etwas passiert
Der neue Schritt hält die Automation an, bis eines von 48 Ereignissen eintritt — ein Datenraum wird angesehen oder heruntergeladen, eine Besichtigung ist abgeschlossen, eine Landingpage wird besucht, ein Kaufangebot geht ein. Dazu gehört eine Frist in Minuten, Stunden oder Tagen. Was danach geschieht, hängt davon ab, was zuerst eintritt:
Damit bildet eine Automation zum ersten Mal einen Vorgang über Zeit ab, statt eine Kette in einem Zug abzuarbeiten. Das Warten lässt sich zusätzlich auf bestimmte Fälle eingrenzen — bis zu zehn Filter auf die Ereignisdaten, etwa nur für Räume aus einer bestimmten Datenraum-Vorlage.
E-Mails versenden — als eigene Stufe
Bisher konnte eine Automation eine E-Mail nur als Entwurf anlegen; abschicken musste ein Mensch. Jetzt geht beides. Wichtiger als die Funktion ist, wie sie eingehängt ist:
- Senden ist ein eigenes Recht — es lässt sich unabhängig davon vergeben, ob jemand Automationen bauen, aktivieren oder ausrollen darf. Wer keine Freigabe zum Versand hat, erzeugt weiterhin Entwürfe.
- Der Modus steht im Plan — ob ein Schritt entwirft oder versendet, ist Teil der Automation und damit sichtbar, versionierbar und im Probelauf prüfbar.
- Die Risikoeinstufung steigt mit — derselbe Schritt gilt als Entwurf mit mittlerem, als Versand mit hohem Risiko. Wer den Bestand durchsieht, erkennt an dieser Einstufung, welche Automationen nach außen wirken.
Das folgt der Linie aus der Automatisierungs-API: Rechte werden nicht nach Funktionsbereichen geschnitten, sondern nach der Frage, wie weit eine Aktion wirkt. Eine Mail, die das Haus verlässt, wirkt weiter als eine, die im Entwurf liegt — also ist sie eine eigene Stufe.
Was damit zusammenwächst
Beide Neuerungen zahlen erst gemeinsam ein. Ein Datenraum geht raus, die Automation wartet auf „Unterlagen angesehen". Sieht der Investor sie an, entsteht eine Aufgabe für den Berater. Läuft die Frist ab, geht die Erinnerung selbstständig raus. Vorher endete so eine Kette genau an der Stelle, an der jemand hätte nachsehen müssen.
Eine Einschränkung gehört dazu: Der Warteschritt steht am Ende seines Zweigs. Was nach dem Warten passiert, gehört in die beiden Zweige — nicht dahinter.
Verfügbarkeit
Beides steht ab sofort zur Verfügung. Der Capabilities-Endpunkt gibt maschinenlesbar aus, welche Ereignisse wartbar sind und welche Rechte der Versand verlangt. Einen Überblick über alles, was über die Schnittstelle läuft, gibt die Seite Public API.
Verwandte Releases: die Automatisierungs-API als Grundlage, der Workflow-Manager für den Bau in der Oberfläche und die Public API als Fundament.
Mehr zu allen propgen-Funktionen findest Du im Funktionsüberblick.