Lagebeschreibung in 30 Sekunden: Wie KI den lästigsten Teil des Exposés erledigt
Fünf Exposé-Texte (Überschrift, Kurz-, Objekt-, Lage- und Ausstattungsbeschreibung) in wenigen Sekunden — abgestimmt auf Zielgruppe, Ton, Länge und Anrede. Optionale Bildanalyse liest Möblierung, Materialien, Bodenbeläge und Lichtverhältnisse direkt aus den Fotos und schreibt sie in Objekt- und Ausstattungsbeschreibung. Tabu-Liste für sensible Begriffe und Freitext-Feld für Kontext aus dem Eigentümergespräch — spart pro Objekt rund 20–40 Minuten Schreibarbeit.
- Fünf Textsorten generierbar — einzeln oder im Komplettpaket; bestehende Texte werden als Kontext berücksichtigt, nicht überschrieben
- Bildanalyse-Toggle: KI wertet Objektfotos mit aus und schreibt Möblierung, Materialien, Bodenbeläge, Lichtverhältnisse und Ausstattungsdetails in Objekt- und Ausstattungsbeschreibung
- Zielgruppen-Tuning: Familien, Kapitalanleger, Singles, Senioren, Erstkäufer — Wortwahl und Argumentation passen sich an
- Ton (warm/sachlich/gehoben/modern), Textlänge (kurz/mittel/lang) und Anrede (Sie/Du) frei einstellbar
- „Nicht erwähnen"-Liste schließt sensible Begriffe sicher aus — Provision, Baujahr, Erbengemeinschaft, Sanierungsstau
- Freitext „Zusätzliche Informationen" für Insider-Wissen aus dem Eigentümergespräch; Vorschau aller Texte vor Übernahme
Du kennst das: Das Objekt ist eingepflegt, die Bilder sind hochgeladen, der Termin mit dem Eigentümer war erfolgreich — und dann sitzt Du vor einem leeren Textfeld und sollst die Lagebeschreibung schreiben. Wieder mal. Für einen Stadtteil, in dem Du diese Woche schon das dritte Objekt vermarktest. Und natürlich soll der Text frisch klingen, nicht wie eine Kopie der letzten beiden Exposés.
Genau hier setzt die KI-Textgenerierung in propgen an. Sie übernimmt die Lagebeschreibung — und nicht nur die — in wenigen Sekunden, basierend auf Deinen Objektdaten. Wie das im Alltag aussieht und warum es mehr ist als nur „ChatGPT mit Maklerkostüm", zeigen wir hier.
Das Problem: Lagetexte fressen Zeit, die Du nicht hast
In einer typischen Maklerwoche entstehen schnell drei bis fünf neue Exposés. Pro Objekt sind das, realistisch gerechnet, 20 bis 40 Minuten allein für die Texte — Kurzbeschreibung, Objektbeschreibung, Lagebeschreibung, Ausstattung. Bei der Lagebeschreibung wird es besonders zäh: Du recherchierst Schulen, Supermärkte, ÖPNV-Anbindung, Naherholung. Du formulierst das aus, achtest auf die Zielgruppe, vermeidest Wiederholungen zum letzten Objekt im selben Stadtteil.
Das ist Arbeit, die kein Eigentümer bezahlt und kein Käufer würdigt — die aber jedes Exposé braucht. Genau diese unsichtbare Arbeit ist der Hebel, an dem propgen ansetzt.
Der Workflow: Drei Klicks bis zum fertigen Text
Im Tab Texte & Beschreibungen findest Du oben rechts den Button Texte generieren. Ein Klick öffnet das Dialogfenster „Texte mit KI generieren". Hier wählst Du:
- Welche Texte erzeugt werden sollen — Überschrift, Kurzbeschreibung, Objektbeschreibung, Lagebeschreibung, Ausstattung. Standardmäßig sind alle aktiv. Wer nur die Lagebeschreibung neu braucht, deaktiviert den Rest.
- Zielgruppe — Familien, Kapitalanleger, Singles, Senioren, Erstkäufer. Die KI passt Wortwahl und Argumentation an.
- Ton — Warm und einladend, sachlich-professionell, gehoben, modern. Macht in der Praxis einen größeren Unterschied, als man denkt.
- Textlänge — Kurz, Mittel, Lang.
- Anrede — Formell (Sie) oder informell (Du).
- Nicht erwähnen — Begriffe, die nicht im Text auftauchen sollen. Klassiker: Provision, Baujahr, Preis. Nützlich auch bei sensiblen Themen wie „Erbengemeinschaft" oder „Sanierungsstau".
- Zusätzliche Informationen — Freitext für alles, was die Stammdaten nicht hergeben. „Kernsanierung 1998, neues Dach 2020, Fußbodenheizung im EG."
- Bilder analysieren — die KI wertet zusätzlich die Objektfotos aus und zieht Möblierung, Materialien, Bodenbeläge, Lichtverhältnisse und Ausstattungsdetails direkt in Objekt- und Ausstattungsbeschreibung ein.
Klick auf Texte generieren. Nach wenigen Sekunden erscheint die Vorschau. Du siehst alle generierten Texte auf einen Blick, prüfst sie und übernimmst sie mit Texte übernehmen in die Eingabefelder. Dort kannst Du sie nach wie vor manuell anpassen — die KI ersetzt nicht Dein Urteil, sie liefert Dir einen guten ersten Aufschlag.
Bildanalyse: Was die Fotos den Texten beibringen
Stammdaten haben Grenzen. „Wohnzimmer 28 m²" steht im CRM — aber dass darin breites Eichenparkett liegt, eine bodentiefe Fensterfront nach Süd-West Licht hereinholt und eine Designerlampe über dem Esstisch hängt, weiß die Datenbank nicht. Die Fotos schon.
Mit aktivem Toggle Bilder analysieren wertet die KI sämtliche freigegebenen Objektfotos mit aus — und schreibt die visuellen Befunde direkt in die Objekt- und Ausstattungsbeschreibung. Konkret heißt das: Bodenbeläge, Wand- und Deckengestaltung, Küchenfront und Geräte, Sanitärobjekte, Lichtverhältnisse, Außenbereiche, Möblierungsstil — alles, was im Foto sichtbar ist, fließt in den Text ein, ohne dass es jemand ins CRM tippen müsste.
- Bodenbelag: Eichenparkett, breite Dielen
- Küche: Grifflose Fronten, Insel mit Steinarbeitsplatte
- Bad: Bodengleiche Dusche, großformatige Fliesen
- Lichtsituation: Bodentiefe Fenster, Süd-West-Ausrichtung
- Außenbereich: Terrasse mit Holzdeck, Markise
Das ist gleich aus zwei Gründen ein Hebel: Erstens spart es Erfassungszeit, weil viele Ausstattungsdetails ohnehin auf den Fotos sind und nicht doppelt im CRM gepflegt werden müssen. Zweitens — und vielleicht wichtiger — werden die Texte spürbar lebendiger. Statt der zehnten Variation von „helle, freundliche Räume" bekommst Du eine Beschreibung, die genau die Details aufgreift, die ein Käufer beim Vor-Ort-Termin auch wahrnehmen würde.
Wer den Toggle deaktiviert, generiert schneller und ausschließlich auf Basis der Stammdaten plus Freitext — sinnvoll, wenn die Fotos noch nicht final sind oder bewusst zurückhaltend formuliert werden soll.
Was die Lagebeschreibung in der Praxis leistet
Ein konkretes Beispiel: Reihenhaus, 127 m², 4 Zimmer, ein Wohngebiet in einer mittelgroßen Stadt, Zielgruppe Familien, Ton „warm und einladend". Die KI liefert dann eine Lagebeschreibung, die sich auf die Familienfreundlichkeit des Wohngebiets konzentriert, Schulen und Kitas erwähnt, Nahversorger nennt und das Ganze in einem Tonfall verpackt, der zur Zielgruppe passt — ohne in Marketing-Floskeln abzurutschen.
Das Entscheidende: Die Beschreibung ist nicht generisch. Sie bezieht den konkreten Stadtteil ein, nennt reale Versorger und Verkehrsanbindungen, und passt sich der Zielgruppe an. Hättest Du als Zielgruppe „Kapitalanleger" ausgewählt, hätte derselbe Stadtteil eine andere Lagebeschreibung bekommen — mit Fokus auf Mietniveau, Vermietbarkeit und Wertentwicklung statt auf Kinderlachen im Garten.
Was die KI gut kann — und was nicht
Realistisch eingeordnet: Die KI ist stark bei allem, was sich aus Objektdaten und Standortinformationen ableiten lässt. Sie strukturiert sauber, formuliert flüssig, vermeidet Wiederholungen und passt die Tonalität zuverlässig an. Sie ist außerdem deutlich produktiver als der Versuch, das Ganze um 18 Uhr nach einem langen Besichtigungstag selbst zu schreiben.
Was sie nicht kann: Insider-Wissen liefern, das nicht in den Daten steckt. Wenn Du weißt, dass die Grundschule um die Ecke gerade saniert wird oder dass die Kita ab nächstem Jahr eine Waldgruppe anbietet, musst Du das im Feld Zusätzliche Informationen ergänzen. Genau dafür ist es da. Die KI ist Dein schneller Zweitschreiber, nicht Dein Ersatz für Ortskenntnis.
Auch wichtig: Die generierten Texte solltest Du immer kurz gegenlesen. Nicht weil sie schlecht wären, sondern weil Du für den Inhalt geradestehst. Die zwei Minuten Review sind gut investiert — und immer noch ein Bruchteil der Zeit, die Du ohne KI gebraucht hättest.
Der eigentliche Gewinn: Konsistenz über das gesamte Exposé
Ein unterschätzter Vorteil der Komplettgenerierung: Wenn alle fünf Texte auf einmal erzeugt werden, sprechen sie miteinander. Die Kurzbeschreibung greift Themen aus der Objektbeschreibung auf, die Ausstattung knüpft an die Lagebeschreibung an, der Ton bleibt durchgängig. Das bekommst Du beim manuellen Schreiben nur mit Disziplin hin — und in der Realität meistens nicht.
Wenn Du nur die Lagebeschreibung nachgenerierst, weil der Rest schon stand, übernimmt die KI die bestehenden Texte als Kontext. Das Ergebnis fügt sich ein, statt aus dem Rahmen zu fallen.
Praxistipps für bessere Ergebnisse
Drei Dinge, die in der täglichen Nutzung den größten Unterschied machen:
- Zielgruppe ehrlich wählen. „Familien" ist die bequeme Standardantwort, aber wenn das Objekt realistisch eher an ein Paar Mitte 50 ohne Kinder geht, wähle das. Die Texte werden präziser.
- „Nicht erwähnen" aktiv nutzen. Gerade bei Objekten mit Eigenheiten — Renovierungsbedarf, ungewöhnliche Grundrisse, schwierige Lage — verhinderst Du hier, dass die KI ungewollt Themen aufmacht, die Du im Verkaufsgespräch positionieren willst.
- Zusatzinformationen großzügig füllen. Alles, was über die Stammdaten hinausgeht und für den Käufer relevant ist, gehört hier rein. Je mehr Kontext die KI hat, desto weniger generisch der Text.
Fazit
Die KI-Textgenerierung in propgen löst kein abstraktes Problem, sondern ein sehr konkretes: die 20 bis 40 Minuten pro Objekt, die in Texten versickern. Bei drei Objekten pro Woche sind das schnell zwei Arbeitsstunden, die Du stattdessen in Akquise, Besichtigungen oder einfach in einen früheren Feierabend stecken kannst.
Die Lagebeschreibung ist dabei der Posten, an dem die Zeitersparnis am deutlichsten spürbar wird — weil sie pro Objekt ähnlich aufwendig, aber selten der Punkt ist, an dem Du als Makler:in den Unterschied machst. Genau diese Routine zu automatisieren, ohne dass die Qualität leidet, ist der Punkt.
Die KI-Textgenerierung greift auf dieselben Stammdaten zu, die auch die Objekt-Aufbereitung strukturiert pflegt; mit der KI-Bildoptimierung und dem Web-Exposé entsteht damit ein durchgängiger Vermarktungsstack — von Foto über Text bis interaktive Eigentümer-Sicht. Mehr zu allen propgen-Funktionen findest Du im Funktionsüberblick oder im vollständigen KI-Funktionsumfang.