Wie Makler in der KI-Suche empfohlen werden
Ein Jahr nach Folge #34: Elias Indrich (LocalOnTop) erklärt im ImmoKaiser-Podcast, wie KI-Suche heute funktioniert, warum die Makler-Website wichtiger wird — und wie aus einem CRM-Erfahrungsbericht eine Experten-Empfehlung in ChatGPT, Gemini & Co. wird.
Ein Eigentümer in Köln will verkaufen. Vor drei Jahren hätte er gegoogelt. Heute öffnet er ChatGPT und fragt: „Nenn mir den besten Makler für mein Anliegen in meiner Region." Wer dort nicht auftaucht, existiert für ihn nicht. In der neuen Folge des Podcasts „ImmoKaiser" spreche ich mit Elias Indrich (Gründer von LocalOnTop) darüber, wie KI-Suche heute wirklich funktioniert — ein Jahr nach unserer ersten Folge, als das Thema noch „Wildwest" war.

ImmoKaiser-Podcast · KI-Suche, die Zweite
Wie du in ChatGPT, Gemini & Co. empfohlen wirst
Robert Kaiser im Gespräch mit Elias Indrich (LocalOnTop) — ein Jahr nach Folge #34: wie KI-Suche heute wirklich funktioniert und warum die Makler-Website wichtiger wird statt zu sterben.
Folge anhörenWas sich in einem Jahr verändert hat
Google und KI verschmelzen. Mit dem größten Google-Update seit 25 Jahren löst sich der klassische Suchschlitz auf: KI-Antworten stehen über den Ergebnissen, und Menschen führen heute differenziertere, persönlichere Dialoge mit der KI als früher mit der Suchmaschine. Am Ende dieser Reise steht oft die goldene Frage nach dem besten Makler — und genau hier entscheidet sich Sichtbarkeit neu.
„Suchmaschinenoptimierung wird hingehen zu einer Suchmaschinenaktivierung."
Wer bei Google sichtbar ist, ist auch in der KI sichtbar
Das größte Missverständnis räumt Elias gleich aus: KI-Modelle „wissen" nichts über lokale Makler. Bei spezifischen, lokalen oder aktuellen Fragen zerlegen sie die Anfrage, fragen im Hintergrund Google und Bing ab, crawlen die Treffer und verdichten daraus ihre Antwort. Gute Google-Sichtbarkeit ist damit die Eintrittskarte in ChatGPT, Gemini und Perplexity — nicht zwei Baustellen, sondern eine. Wir nennen das auf der Seite zur KI-Sichtbarkeit für Makler-Websites seit Monaten dasselbe.
Die Website stirbt nicht — sie wird wichtiger
Sie ist der einzige Ort, an dem ein Makler die Hoheit über die eigenen Informationen behält — und damit über das Narrativ, das die KI über ihn erzählt. Der neue Seitenbesucher heißt KI: sie liest, interpretiert und empfiehlt im Auftrag echter Menschen. Bewertungen, Portale, Social Media füttern das Bild — aber die Geschichte schreibt die eigene Seite.
„Wir haben einen neuen Typ Seitenbesucher, und das ist die KI — die denkt und handelt für richtige Menschen im Hintergrund."
Der Praxis-Hebel: aus CRM-Realität wird KI-Empfehlung
Der Teil, der mich als propgen-Gründer am meisten interessiert hat: Es braucht keine 50 generischen Blogartikel. Ein einziger, konkreter Erfahrungsbericht — eine echte Transaktion, ein Stadtteil, die Fragen, die der Eigentümer wirklich gestellt hat — auf eine Unterseite gestellt, kann nach wenigen Tagen für transaktionsstarke Fragen als Experten-Empfehlung in der KI auftauchen.
Das Rohmaterial dafür liegt längst da, wo der Makler ohnehin arbeitet: im CRM. Genau das ist der Punkt, an dem propgen ansetzt — die KI sitzt direkt auf Kontakten, Aktivitäten und Kommunikation, kennt also den Kontext, aus dem so ein Bericht entsteht. Nicht „Knopf drücken, Blog fertig", sondern: die Substanz, die Sichtbarkeit erzeugt, ist da — sie muss nur raus.
„Bei der KI dreht es sich nicht mehr um Keywords, es dreht sich um Prompts und Fragen — und wer kennt die Fragen seiner Kunden besser als der Makler selbst?"
„KI-ready" heißt: sauber für Menschen und Maschinen
Was eine Seite technisch KI-tauglich macht, ist unspektakulär — und genau deshalb wird es so oft übersehen: schlanke, schnelle Seiten, semantisches und barrierefreies HTML, beschriftete Bilder, eine konsistente Struktur und — wichtig — echter HTML-Inhalt statt erst per JavaScript nachgeladener Text. Elias' schneller Selbst-Check: den eigenen Website-Link in ChatGPT oder Claude werfen und fragen, ob die KI überhaupt zugreifen darf.
Das haben wir für unsere eigene Seite gemacht — und sie gegen die Kriterien geprüft. Das Ergebnis:
- Inhalt ohne JavaScript lesbar. Jede Seite wird vorab als fertiges HTML ausgeliefert (Prerendering) — eine KI kommt an Überschriften und Text, ohne Code auszuführen.
- Maschinenlesbar by Design. Sitemap, strukturierte Daten und eine llms.txt sagen Crawlern und Modellen, was es gibt und worum es geht.
- Semantisch und schnell. Saubere Heading-Hierarchie, Alt-Texte, Skip-Links — und ein Build, der auf Tempo optimiert ist.
Wir predigen also nichts, was wir nicht selbst tun. Wer den eigenen Stand einordnen will, findet auf der Seite KI-Readiness einen Einstieg.
Die große These
Elias' Fazit, das ich teile: KI demokratisiert. Es ist nicht mehr die Zeit, in der die Großen die Kleinen fressen — die Schnellen fressen die Langsamen. Ein gut aufgestellter Einzelmakler mit echtem Vor-Ort-Wissen kann in der KI-Suche heute neben den Großen stehen, wenn er seine Inhalte konsequent regionalisiert und seine Marke vor Ort nachweisbar macht.
Reinhören
Das ganze Gespräch gibt es in der aktuellen Folge — und überall, wo es den ImmoKaiser-Podcast gibt. Wer danach sehen will, wie aus CRM-Kontext konkrete Software wird: der Funktionsüberblick zeigt es, und über die Kontaktseite meldet sich das Gründer-Team persönlich.