Tags: Mehrere Sichten auf einen Datensatz, ohne Klick-Marathon
Tags hängen in propgen nicht am Datensatz, sondern am Feld: Wer den Tag „Tipps" wählt, sieht nur Tipp-Felder; wer auf „Objektaufnahme" oder „Veröffentlichung" wechselt, bekommt thematisch passende Sichten. Kombiniert mit „Leere Felder ausblenden" reduziert sich ein Datensatz mit mehreren hundert Feldern in zwei Klicks auf das Wesentliche — perfekt für fokussiertes Arbeiten, Einarbeitung, GwG-Prüfung und Übergaben.
- Tags arbeiten auf Feldebene statt auf Datensatzebene — ein Datensatz, mehrere thematische Sichten ohne Daten-Duplikat
- Standard-Tags wie Leads, Objektaufnahme, Tipps, Veröffentlichung, GwG — eigene Tags frei ergänzbar
- Toggle „Leere Felder ausblenden" reduziert auf das Gepflegte — oder zeigt umgekehrt sofort, was noch fehlt
- Drei Praxis-Anwendungsfälle: Tipp-Bearbeitung, GwG-Prüfung, Objektaufnahme-Abschluss
- Schnellere Einarbeitung neuer Mitarbeitender — relevante Felder pro Arbeitsschritt sind sofort erkennbar
- Klare Übergaben und QS — auf einen Blick prüfbar, ob alle thematisch relevanten Felder gepflegt sind
Auf den ersten Blick wirken Tags wie ein klassisches Ordnungs-Feature: Etiketten, die man an Datensätze hängt, um sie später wiederzufinden. In propgen sind Tags aber etwas grundlegend anderes — und genau deshalb gehören sie zu den Funktionen, die im Alltag den größten Unterschied machen, sobald man sie einmal verstanden hat.
Tags sind keine Etiketten am Datensatz — sie sind Filter auf Felder
In propgen ist jedes Feld in Kontakten, Unternehmen und Immobilien einem oder mehreren Tags zugeordnet. Statt einen kompletten Datensatz zu „taggen", taggt propgen die Felder innerhalb des Datensatzes nach Themen.
Das Ergebnis: Wer im Detailbereich eines Objekts den Tag Tipps auswählt, sieht nur noch die Felder, die zum Thema Tipp gehören — Tippdatum, Tippanlass, Berater OE, Filial OE. Alles andere wird ausgeblendet. Wer auf Objektaufnahme wechselt, sieht die Felder, die für die Aufnahme relevant sind. Wer auf Veröffentlichung wechselt, sieht das, was für die Portalveröffentlichung gebraucht wird.
Ein Datensatz — mehrere thematische Sichten. Ohne Klicks durch zig Tabs, ohne endloses Scrollen.
Warum das im Alltag so viel ausmacht
Ein Immobiliendatensatz enthält schnell mehrere hundert Felder: Adresse, Ausstattung, Energiedaten, Provisionsregelungen, Portaldaten, Tipp-Informationen, GwG-relevante Daten und vieles mehr. Wer ein einzelnes Thema bearbeiten will, kämpft normalerweise gegen genau diese Datenmasse an.
Mit Tags kehrt sich das Verhältnis um:
- Fokussiert arbeiten — Wer gerade einen Tipp erfasst, sieht ausschließlich die Tipp-Felder. Keine Ablenkung, keine Suche.
- Schnellere Einarbeitung — Neue Mitarbeitende erkennen sofort, welche Felder zu welchem Arbeitsschritt gehören.
- Weniger Fehler — Wer nur die thematisch relevanten Felder sieht, übersieht weniger und füllt seltener falsche Felder aus.
- Klare Übergaben — Wenn die Objektaufnahme abgeschlossen ist, lässt sich auf einen Blick prüfen, ob alle relevanten Felder gepflegt sind.
Tags in der Praxis: Drei typische Anwendungsfälle
Tipp-Bearbeitung im Objekt
Eine Beraterin erfasst einen neuen Tipp. Sie öffnet die Immobilie, wählt im Filter den Tag Tipps — und sieht direkt die Felder Tippdatum, Tippanlass, Berater OE und Filial OE. Kein Scrollen durch Adressdaten, Ausstattungsmerkmale oder Portalfelder.
GwG-Prüfung im Kontakt
Bei der Prüfung der GwG-Anforderungen filtert die Anwenderin im Kontakt auf den Tag GwG und sieht ausschließlich die geldwäscherelevanten Felder: Ausweisdaten, wirtschaftlich Berechtigter, Risikoeinstufung. Der Rest des Kontakts bleibt im Hintergrund.
Objektaufnahme abschließen
Vor der Übergabe an die Vermarktung filtert der Aufnehmende auf Objektaufnahme und prüft systematisch, ob alle Felder gepflegt sind. Mit dem zusätzlichen Toggle Leere Felder ausblenden wird sofort sichtbar, was noch fehlt.
Und dann kommt der Schalter „Leere Felder ausblenden"
Direkt neben der Tag-Auswahl sitzt ein zweiter, unscheinbarer Schalter: Leere Felder ausblenden. Einzeln genommen ist er praktisch. In Kombination mit Tags wird er richtig stark.
Wer einen Tag aktiviert und zusätzlich leere Felder ausblendet, sieht nur noch das, was zum Thema gehört und tatsächlich gepflegt ist. Aus mehreren hundert Feldern werden so oft nur eine Handvoll — genau die, die für den aktuellen Arbeitsschritt zählen. Ein Datensatz, der vorher unübersichtlich wirkte, reduziert sich auf das Wesentliche.
Umgekehrt funktioniert es genauso gut: Tag aktivieren, leere Felder einblenden — und Du siehst sofort, was im Themenbereich noch fehlt. Perfekt für Übergaben, Qualitätskontrollen oder den Abschluss einer Objektaufnahme.
Klein im Interface, groß in der Wirkung
Tags sind in propgen kein dekoratives Beiwerk, sondern ein zentrales Navigationsprinzip. Sie verwandeln einen großen, vollständigen Datensatz in mehrere fokussierte Arbeitsansichten — ohne dass dafür Daten dupliziert oder verschoben werden müssen.
Genau das macht den Unterschied zwischen einem CRM, das Daten verwaltet, und einem CRM, in dem man arbeitet.
Tags strukturieren die Datensätze der Kontaktverwaltung und spielen direkt mit der Objekt-Aufbereitung zusammen — der Aufbereitungsprozess nutzt dieselben Tags, um Schritt für Schritt durch die relevanten Felder zu führen. Mehr zu allen propgen-Funktionen findest Du im Funktionsüberblick oder im vollständigen KI-Funktionsumfang.