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GlossarVermarktung

Eigentümer-Leads (Verkäufer-Leads)

Eigentümer-Leads sind Kontaktdatensätze verkaufswilliger Immobilieneigentümer — die teuerste und wertvollste Lead-Art im Maklergeschäft, weil dahinter ein mögliches Verkaufsmandat steht. Entscheidend sind nicht die Kosten pro Lead, sondern der Preis pro Mandat: Reaktionszeit, Warmhalten und Quellen-Auswertung bestimmen die Conversion.

Auch bekannt als: Eigentümer-Leads · Verkäufer-Leads · Eigentümer-Leads kaufen · Verkäufer-Leads kaufen · Eigentümerleads · Verkäuferleads · Immobilien-Leads kaufen · Leads für Immobilienmakler

Eigentümer-Leads — auch Verkäufer-Leads genannt — sind Kontaktdatensätze von Immobilieneigentümern, die über einen Verkauf nachdenken: typischerweise Name, Kontaktdaten und die Eckdaten der Immobilie, oft ergänzt um Anlass und Zeithorizont. Sie sind die teuerste und zugleich wertvollste Lead-Art im Maklergeschäft, denn hinter jedem qualifizierten Eigentümer-Lead steht ein möglicher Alleinauftrag — und damit die Courtage aus einem kompletten Verkaufsmandat. Entsprechend professionell ist der Markt: Wer Eigentümer-Leads kauft, konkurriert um jeden einzelnen mit anderen Maklern.

Woher Eigentümer-Leads kommen: drei Quellen-Typen

In der Praxis speisen sich Eigentümer-Leads aus drei Kanälen, die sich in Kosten, Exklusivität und Vorqualifizierung deutlich unterscheiden:

  • Immobilienportale — Verkäufer-Produkte von ImmobilienScout24 oder Immowelt: Eigentümer, die dort eine Bewertung oder einen Verkaufs-Service anfragen, werden als Leads an Makler in der Region vermittelt.
  • Lead-Anbieter und Vergleichsportale — Dienste wie AroundHome, Interlead, wattfox, Einfach zum Angebot oder AngebotsGURU generieren Eigentümer-Anfragen über eigene Kampagnen und verkaufen sie an Makler — je nach Modell exklusiv oder an mehrere Abnehmer parallel.
  • Die eigene Website — ein Bewertungswidget beantwortet die Eigentümer-Frage „Was ist meine Immobilie wert?" und macht aus der Online-Bewertung einen Lead, der niemandem sonst angeboten wird. Der exklusivste Kanal, er braucht aber eigenen Website-Traffic.

Was Eigentümer-Leads kosten

Die Preise variieren stark nach Anbieter, Region, Objektart und Exklusivität — von niedrigen zweistelligen Beträgen für unqualifizierte Anfragen bis zu mehreren hundert Euro für exklusive, vorqualifizierte Verkäufer-Leads in gefragten Lagen. Die entscheidende Kennzahl ist aber nicht der Preis pro Lead, sondern der Preis pro Mandat: Ein 300-Euro-Lead, der jedes fünfte Mal zum Alleinauftrag wird, ist günstiger als ein 80-Euro-Lead, der es einmal in zwanzig Fällen schafft. Wer seine Leadquellen vergleichen will, braucht deshalb eine saubere Erfassung, welcher Lead aus welcher Quelle kam — und was daraus geworden ist.

Warum die Reaktionszeit über die Conversion entscheidet

Nicht-exklusive Leads gehen parallel an mehrere Makler — und der Eigentümer spricht in der Regel mit dem, der sich zuerst meldet. Aber auch bei exklusiven Leads kühlt das Interesse schnell ab: Wer freitagabends eine Online-Bewertung anfragt und montags einen Anruf bekommt, hat das Thema oft schon wieder vertagt. Die Konsequenz für den Prozess: Der Lead muss im Moment des Eingangs erfasst, bestätigt und einem Verantwortlichen zugewiesen werden — nicht erst, wenn jemand das Portal-Postfach liest. Eine automatische Eingangsbestätigung an den Eigentümer plus eine Anruf-Aufgabe an den zuständigen Makler sind der Minimalstandard.

Nicht jeder Lead will jetzt verkaufen — Warmhalten statt Wegwerfen

Ein großer Teil der Eigentümer-Leads ist am Anfang der Entscheidungsreise: Man will erst einmal wissen, was die Immobilie wert ist — verkauft wird vielleicht in einem Jahr. Diese Leads sind nicht wertlos, sie sind früh. Wer sie nach dem ersten „noch nicht" löscht oder in einer Excel-Liste vergisst, hat das Lead-Budget tatsächlich verbrannt. Besser: den Vorgang in einer Pipeline-Phase wie „Weiterführendes Interesse" führen und mit regelmäßigen, relevanten Anlässen warmhalten — Marktupdates, eine aktualisierte Bewertung, eine persönliche Nachricht. Wenn der Eigentümer so weit ist, beauftragt er den Makler, der über die Monate präsent war.

DSGVO: gekaufte Leads sauber verarbeiten

Bei gekauften Leads werden die Daten nicht beim Betroffenen selbst erhoben — das löst die Informationspflichten nach Art. 14 DSGVO aus: Der Eigentümer muss erfahren, wer seine Daten jetzt verarbeitet, wofür und woher sie stammen; üblicherweise geschieht das mit der ersten Kontaktaufnahme. Seriöse Lead-Anbieter holen dafür beim Eigentümer eine Einwilligung zur Weitergabe ein — wer Leads kauft, sollte sich das vertraglich zusichern lassen. Danach gilt Zweckbindung: Die Daten sind für die Anbahnung des Maklervertrags da, nicht für den Newsletter-Verteiler. Und kommt kein Mandat zustande, braucht der Datensatz eine Löschfrist statt eines Dauerplatzes im CRM. Dieser Abschnitt ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Vom Lead zum Mandat: der Prozess in propgen

propgen erfasst Eigentümer-Leads aus neun angebundenen Quellen automatisch als verknüpftes Kontakt-Objekt-Paar und legt eigene Leads über das einbettbare Wertfinder-Widget an. Der Workflow-Manager übernimmt Eingangsbestätigung und Anruf-Aufgabe im Moment des Eingangs, die Eigentümer-Pipeline führt jeden Vorgang mit Phase, Wert und Wahrscheinlichkeit, Warmhalte-Workflows halten frühe Leads im Spiel, und weil jeder Lead seine Quelle am Datensatz trägt, zeigt die Auswertung den Preis pro Mandat je Quelle. Den kompletten Ablauf — vom Lead-Eingang über die AVM-Bewertung bis zum vorbereiteten Einwertungstermin — zeigt die Seite Verkäufer-Leads mit propgen.

In propgen verfügbar als

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