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Juli 2026 XVIII

Formulare per API: Objektmasken vollständig per Schnittstelle konfigurieren

Objektmasken sowie Kontakt- und Unternehmens-Formulare lassen sich jetzt vollständig über die Public API konfigurieren — inklusive Bedingungen, Feld-Tags und Tabellen; auch Custom Fields entstehen direkt über die Schnittstelle. Bedingungen auf Feld- und Abschnittsebene steuern, was wann sichtbar ist. Ein Validierungs-Endpoint liefert als Probelauf feldgenaue Fehler, Warnungen und einen semantischen Diff; angewendet wird atomar mit Versionsprüfung. Besonders relevant für Admins von Enterprise-Kunden mit vielen individuellen Regeln.

Highlights
  • Objektmasken sowie Kontakt- und Unternehmens-Formulare vollständig per API konfigurierbar
  • Bedingungen auf Feld- und Abschnittsebene steuern, was wann sichtbar ist
  • Custom Fields direkt per API anlegen — vom Text- bis zum Auswahlfeld
  • Feld-Tags, Tabellen, eigene Abschnitte, Pflicht- und Readonly-Regeln inklusive
  • Probelauf ohne Änderung: feldgenaue Fehler, Warnungen und semantischer Diff vor dem Anwenden
  • Atomare Anwendung mit Versionsprüfung — konkurrierende Änderungen werden erkannt statt überschrieben
  • Lesen und Bearbeiten als getrennte API-Berechtigungen

Objektmasken und Formulare lassen sich jetzt vollständig über die Public API konfigurieren — inklusive Bedingungen, Feld-Tags und Tabellen. Das betrifft die Objektmaske ebenso wie die Formulare für Kontakte und Unternehmen. Besonders spannend ist das für Admins von Enterprise-Kunden, die viele individuelle Regeln umsetzen müssen: was wann sichtbar sein soll, welche Felder wo stehen, was Pflicht ist.

Was wann sichtbar ist — als Regelwerk

Der Kern sind Bedingungen auf Feld- und Abschnittsebene: Ein Feld oder ein ganzer Abschnitt erscheint nur, wenn definierte Kriterien erfüllt sind — gleich, ungleich, in einer Werteliste, vorhanden oder leer. So zeigt die Objektmaske etwa die Mietkonditionen nur bei Vermietung oder ein Ausstattungsfeld nur bei bestimmten Objektarten. Dazu kommt alles, was eine Maske sonst ausmacht:

  • Custom Fields per API anlegen. Auch neue eigene Felder entstehen direkt über die Schnittstelle — vom Text- über Währungs- bis zum Auswahlfeld, samt Validierung und Optionen. Dazu eigene Abschnitte mit Reihenfolge und Spalte, einklappbar, wenn gewünscht.
  • Feld-Regeln im Detail. Beschriftung, Hilfetext, Pflichtfeld, schreibgeschützt, ausgeblendet, Standardwerte, Auswahloptionen — pro Feld steuerbar.
  • Feld-Tags und Tabellen. Felder lassen sich mit Tags klassifizieren und auch die Tabellen der Maske gehören zur Konfiguration.
PUT /form_definitions/propertiesIf-Match: "9f41c2…"
"customizations": {
  "section_overrides": {
    "mietkonditionen": {
      "conditions": [
        { "field": "vermarktungsart", "operator": "eq", "value": "miete" }
      ]
    }
  },
  "field_overrides": {
    "custom_stellplatz_typ": {
      "section": "ausstattung",
      "required": true,
      "conditions": [
        { "field": "objektart", "operator": "in", "value": ["wohnung", "haus"] }
      ],
      "tag_ids": [7, 12]
    }
  }
}
Probelauf: gültig Diff: 2 Änderungen Version geprüft — atomar angewendet
Sichtbarkeits-Regeln als Konfiguration: Der Abschnitt „Mietkonditionen" erscheint nur bei Vermietung, das Stellplatz-Feld nur bei Wohnung oder Haus — geprüft im Probelauf, angewendet mit Versionsprüfung.

Erst prüfen, dann anwenden

Wer Masken automatisiert ändert, will keine Überraschungen. Deshalb gibt es einen Probelauf ohne Änderung: Der Validierungs-Endpoint prüft eine Konfiguration vollständig und liefert feldgenaue Fehler, Warnungen und einen semantischen Diff — Du siehst vor dem Anwenden exakt, was sich ändern würde. Angewendet wird dann atomar als Ganzes und mit Versionsprüfung: Jede Konfiguration trägt eine Versionskennung; hat zwischenzeitlich jemand anderes die Maske geändert, wird die Anfrage abgewiesen, statt die Änderung zu überschreiben. Lesen und Bearbeiten sind als eigene API-Berechtigungen getrennt vergeben.

Für Admins gebaut

Damit wird die Masken-Konfiguration zu dem, was Enterprise-IT erwartet: Konfiguration als Code. Regeln liegen versionierbar im eigenen Repository, Änderungen laufen durch ein Review, der Probelauf gehört in die Pipeline — und dieselbe Konfiguration lässt sich wiederholbar anwenden, statt Regel für Regel durch die Oberfläche zu klicken.

Fazit

Formulare per API: Objektmasken sowie Kontakt- und Unternehmens-Formulare vollständig per Schnittstelle konfigurieren — mit Bedingungen für Sichtbarkeit, Feld-Tags, Tabellen, Probelauf mit Diff und atomarer Anwendung mit Versionsprüfung. Für alle, die viele individuelle Regeln pflegen, der Weg von der Klickarbeit zur Konfiguration als Code.

Verwandte Releases: die Public API als Grundlage mit API-Schlüsseln, Berechtigungen und Webhooks, die Objektverwaltung mit den Objektmasken selbst und das Enterprise-Paket rund um mehrere Gesellschaften. Inzwischen gilt die Formular-Anpassung auch für Mietverträge. Mehr im Funktionsüberblick.

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