Areale: mehrere Gebäude als ein Angebot führen
Mehrere Gebäude lassen sich jetzt als ein Areal anbieten: über ein eigenes Web-Exposé mit dem eingezeichneten Umriss des Areals auf der Karte, mit einem Nachweis, der das Angebot zum Zeitpunkt der Bereitstellung festhält, und mit einem Matching, das ein Areal nur dann zeigt, wenn auch ein konkretes Gebäude passt. Darunter bleibt die gewohnte Struktur: Das Areal bündelt Gebäude, die Einheiten bleiben am Gebäude, und die Kennzahlen rechnen sich von selbst.
- Eigenes Web-Exposé für das Areal — mit dem eingezeichneten Umriss des Areals auf der Karte und der Gesamtaufstellung aller Flächen und Preise
- Der Nachweis bei der Bereitstellung eines Areals friert Areal, Gebäude und Einheiten zu diesem Zeitpunkt ein; Aktivitäten zeigen „Direkt am Gebäude" oder „Über das Areal"
- Kein Treffer allein über die weiten Spannen eines Areals — es erscheint nur, wenn zusätzlich mindestens ein konkretes Gebäude vollständig passt
- Areal als eigener Objekttyp: bündelt Gebäude, die Einheiten bleiben am Gebäude
- Ein Areal darf „Miete & Kauf" führen, die Gebäude behalten ihre konkrete Vermarktungsart
- Kennzahlen rechnen sich automatisch: Gebäude- und Einheitenzahl, Preis- und Flächenspannen, Flächensummen, Zimmer, „Teilbar ab"
- Jede berechnete Kennzahl manuell überschreibbar — und mit einem Klick wieder auf den berechneten Wert zurücksetzbar
- Immobilienübersicht als Baum Areal → Gebäude → Einheit
- Areal-Detail mit Gebäudekarte: Status, Fläche, Teilbarkeit, Preis und Betreuer je Gebäude, Einheiten auf Klick nachladbar
- Keine Ausleitung an Immobilienportale — Web-Exposé, Verteiler und PDF stehen vollständig zur Verfügung
Ein Quartier ist kein Objekt. Ein Gewerbepark auch nicht. Wer mehrere Gebäude gemeinsam vermarktet, hatte in propgen bisher zwei Möglichkeiten: alles in ein Objekt pressen und die Unterschiede zwischen den Häusern verlieren — oder jedes Haus einzeln führen und den Zusammenhang. Mit diesem Release gibt es dafür eine eigene Ebene: das Areal.
Das Areal ist ein eigener Objekttyp im CRM. Es bündelt Gebäude, und die Einheiten bleiben dort, wo sie hingehören — am Gebäude.
Miete und Kauf im selben Areal
Ein Areal darf „Miete & Kauf" führen — genau so, wie ein Quartier in der Realität eben aussieht: vorne Eigentumswohnungen, hinten Büroflächen zur Miete. Die einzelnen Gebäude behalten dabei ihre konkrete Vermarktungsart. Das Areal beschreibt also das Angebot als Ganzes, ohne die Häuser auf einen Nenner zu zwingen, der für keines stimmt.
Die Kennzahlen rechnen sich selbst
Sobald Gebäude am Areal hängen, entstehen die Areal-Kennzahlen automatisch aus dem Bestand: Anzahl der Gebäude und Einheiten, Preis- und Flächenspannen, Flächensummen, Zimmeranzahl und der Wert für „Teilbar ab". Keine Pflege an zwei Stellen, keine Zahl, die nach der dritten Vermietung nicht mehr stimmt.
Wo die Rechnung nicht passt, sticht die Hand: Jede berechnete Kennzahl lässt sich manuell überschreiben — und mit einem Klick wieder auf den berechneten Wert zurücksetzen. Der überschriebene Wert ist als solcher gekennzeichnet, damit später niemand rätselt, warum die Summe nicht zur Liste passt.
Anlegen und zuordnen — in der gewohnten Maske
Für Areale gibt es kein zweites Formular. Die bestehende Immobilienmaske erkennt den Objekttyp und zeigt, was zu ihm gehört: Areal-spezifische Straßenzüge, den Umriss auf der Karte, das Luftbild und die Einstellungen des Web-Exposés. Bereiche, die für ein Areal keinen Sinn ergeben — etwa WALT oder die Cashflow-Rechnung eines Einzelobjekts — bleiben ausgeblendet. Hauptanschrift und bestehende Felder ändern sich nicht.
Die Zuordnung zur übergeordneten Ebene sitzt im selben Formular und zeigt immer nur die eine Stufe, die tatsächlich in Frage kommt:
- Standardobjekt → gehört zu einem Gebäude
- Gebäude → gehört zu einem Areal
- Areal → keine übergeordnete Ebene
Gibt es für Dich kein zugängliches Gebäude oder Areal, verschwindet die Auswahl ganz, statt leer und unbenutzbar herumzustehen. Einzelne Einheiten und Gebäude ohne Areal bleiben selbstverständlich gültig — die neue Ebene ist ein Angebot, keine Pflicht.
Zwei Abkürzungen sparen dabei Tipparbeit: „Gebäude anlegen" am Areal erzeugt direkt ein vorausgefülltes Gebäude an der richtigen Stelle. Und „Als Variante kopieren" ergänzt ein Gebäude wie gewohnt um weitere Einheiten — die Kopie wird bewusst kein zweites Gebäude, sondern bleibt eine Einheit.
Die Immobilienübersicht wird zum Baum
Die Liste zeigt jetzt die Struktur: Areal, darunter die Gebäude, darunter die Einheiten.
Areal-Detail: alle Gebäude auf einen Blick
Am Areal selbst steht eine paginierte Gebäudekarte mit den Summen darüber. Die Spalten beantworten die Fragen, die im Gespräch tatsächlich kommen: Welches Gebäude, welcher Status, wie viel Fläche, ab wann teilbar, zu welchem Preis, und wer betreut es. Die Einheiten eines Gebäudes lädst Du bei Bedarf nach.
| Gebäude | Status | Fläche | Teilbarkeit | Preis | Betreuer |
|---|---|---|---|---|---|
| Haus A · Musterstraße 1 | Verfügbar | 1.840 m² | ab 120 m² | Miete 14,50 €/m² | Max Mustermann |
| Haus B · Musterstraße 3 | Teilweise vermietet | 1.520 m² | ab 210 m² | Miete 16,20 €/m² | Erika Musterfrau |
| Haus C · Musterstraße 5 | Verkauf | 1.470 m² | — | Kauf 1.240.000 € | Max Mustermann |
Das eigene Web-Exposé für das Areal
Nach außen bekommt das Areal ein eigenes Web-Exposé — auf derselben bewährten Vorlage wie die Projekt-Webexposés. Sie zeigt Logo, alle freigegebenen Straßenzüge und die Arealkennzahlen, darunter eine filterbare Übersicht der vermarkteten Gebäude. Es folgt die Gesamtaufstellung der Flächen und Preise — und wenn die Arealsumme von der Summe der Gebäude abweicht, wird sie separat ausgewiesen statt stillschweigend geglättet.
Dazu kommt etwas, das es beim Einzelobjekt so nicht gibt: der Umriss des Areals auf der Karte. Du zeichnest das Polygon einmal in der Immobilienmaske — auf dem Web-Exposé sieht der Interessent damit sofort, welchen Zuschnitt das Quartier hat und wo die einzelnen Gebäude darin liegen. Eine Adresse allein leistet das nicht.
Ob die Gebäudekarten auf eigene Seiten verlinken, entscheidest Du zentral. Schaltest Du die Verlinkung ab, sind die Gebäude rein informativ — und zwar konsequent: Im ausgelieferten HTML stehen dann keine Gebäude-URLs, und im PDF gibt es weder Links noch QR-Ziele dorthin. Kein Interessent stolpert über eine Seite, die er nicht sehen sollte.
- Keine Portal-Ausleitung — Areale gehen nicht an Immobilienportale. Bestehende Ausleitungen einzelner Objekte lassen sich weiterhin zurückziehen und löschen.
- Eigene Kanäle voll nutzbar — als Web-Exposé veröffentlichen, über Verteiler versenden, als PDF ausgeben.
- Der öffentliche KI-Chat bleibt im Rahmen — der Assistent auf der Seite kennt ausschließlich das Areal und die Gebäude, die auf derselben öffentlichen Seite ohnehin zulässig sind.
Versand und Nachweise
Wer einem Interessenten ein Areal bereitstellt, stellt einen Stand bereit — und der bleibt. Der Nachweis bei der Bereitstellung eines Areals hält Areal, Gebäude und Einheiten zu diesem Zeitpunkt unveränderlich fest. Ordnest Du später ein Gebäude um, bleibt der eingefrorene Stand stabil. Für den Nachweis zählt, was der Interessent tatsächlich bekommen hat.
- Der Umfang steht fest — ein Gebäudenachweis umfasst das Gebäude und seine Einheiten, ein Einzelnachweis nur die Einheit.
- Die Herkunft ist sichtbar — Kontakt- und Immobilienaktivitäten weisen aus, ob etwas „Direkt am Gebäude" oder „Über das Areal" passiert ist.
- Reichweitenänderungen fallen auf — hat sich seit dem letzten Versand an einen Empfänger der Umfang geändert, weist die Versandvorschau darauf hin. Als Hinweis, nicht als Blockade.
- Provision einmal hinterlegen — beim Anlegen eines Gebäudes werden die Provisionswerte des Areals einmalig vorbelegt und bleiben frei editierbar.
Matching und Suchergebnisse
Ein Areal hat naturgemäß weite Spannen — von der kleinsten Wohnung bis zur größten Bürofläche. Damit würde es bei der Suche auf fast jedes Suchprofil passen, ohne dass tatsächlich ein einziges Gebäude passt. Genau das ist ausgeschlossen. Ein Areal erscheint genau einmal — und nur dann, wenn seine Kennzahlen alle Kriterien erfüllen und mindestens ein konkretes Gebäude, das Du sehen darfst, ebenfalls vollständig passt. Ein Treffer allein über die Spannen des Areals reicht nicht.
- Passt nur ein einzelnes Gebäude, erscheint es einzeln — und zeigt dabei, zu welchem Areal es gehört.
- Beim Versand gilt die naheliegende Regel: ein Gebäudetreffer → das Gebäude, mehrere → das Areal. Beides bleibt ausdrücklich wählbar.
- Preise werden getrennt geführt statt vermischt: Kauf, Miete und Leasing, Erbpacht — dazu die Quadratmeterwerte für Kauf und Miete jeweils eigenständig.
Rechte gelten auf jeder Ebene
Die Hierarchie darf nichts verraten, was die Zugriffsrechte verbergen. Deshalb ist der Baum in der Übersicht bereinigt, und eine übergeordnete Immobilie, die Du nicht sehen darfst, gibt weder Titel noch Kennung noch ihre Position in der Hierarchie preis. Jede Arealzuordnung wird gegen Deine Rechte, Deine Teams und die Sichtbarkeit des einzelnen Datensatzes geprüft — beim Zuordnen genauso wie beim Anzeigen, Versenden und Auswerten.
Bestehende Bestände bleiben unberührt. Wer keine Areale nutzt, merkt nichts von der neuen Ebene: Gebäude ohne Areal und einzelne Einheiten funktionieren unverändert, Projekt- und Objektseiten sehen aus wie vorher.
Verfügbarkeit
Areale stehen ab sofort zur Verfügung. Für den Einstieg reicht ein Areal, dem Du bestehende Gebäude zuordnest — die Kennzahlen entstehen daraufhin von selbst.
Verwandte Releases: die Projekt-Webexposés als Vorlage für das Areal-Web-Exposé, die Einheiten-Navigation und der Stacking Plan für die Ebene darunter, die Commercial-Matchingliste für die Vermittlung, Datenräume für die Unterlagen und Rollen und Rechte als Grundlage der Sichtbarkeit.
Mehr zum Aufbau der Daten in propgen findest Du im Datenmodell oder im Funktionsüberblick.