Du oder Sie: Die Ansprache steht am Kontakt, nicht im Kopf
Wen Du duzt, den duzt propgen jetzt auch — in jedem Entwurf, in jeder Vorschau und bei jedem Empfänger einzeln. Die Ansprache wird samt Hinweis am Kontakt gespeichert und in E-Mail-Entwürfen berücksichtigt. Ein ausdrücklicher Du- oder Sie-Auftrag schlägt die Präferenz, „KI-Übernehmen" ändert die Anrede nicht mehr von selbst, und die Vorschau zeigt genau das, was auch versendet wird.
- Ansprache (Du oder Sie) und ein Hinweis dazu werden am Kontakt gespeichert und in E-Mail-Entwürfen berücksichtigt
- Mehrere Empfänger in einer Mail bekommen jeder die Anrede ihres eigenen Kontakts
- Vorschau und Versand nutzen dieselbe Anrede — was Du siehst, geht raus
- Ein ausdrücklicher Du- oder Sie-Auftrag schlägt die Präferenz; ohne Auftrag gilt die Präferenz auch in älteren Entwürfen
- „KI-Übernehmen" ändert Du und Sie nur bei ausdrücklicher Auswahl — eine bewusste Sie-Entscheidung bleibt erhalten
- Der Assistent berücksichtigt den Wunsch schon beim Öffnen des Entwurfs, nicht erst beim Nachbessern
- Die Vorschau akzeptiert auch reine E-Mail-Adressen ohne hinterlegten Kontakt
- Briefanreden in Word-Dokumenten mit mehreren Kontakten stehen mit echten Zeilenumbrüchen statt HTML-Zeichen
Ein falsches „Sie" ist kein Tippfehler. Es ist der Satz, an dem der Empfänger merkt, dass da ein Werkzeug geschrieben hat und nicht der Mensch, mit dem er vorgestern beim Termin war. Und in einem Maklerbüro ist beides normal: der Bauträger, mit dem man seit zehn Jahren per Du ist, und die Eigentümerin, bei der es beim Sie bleibt — oft im selben Postfach, manchmal in derselben Mail.
Deshalb ist die Ansprache jetzt eine Eigenschaft des Kontakts: Du oder Sie, dazu ein Hinweis, wenn es etwas zu wissen gibt. Beides wird gespeichert und bei E-Mail-Entwürfen berücksichtigt.
Wer entscheidet, wenn zwei Dinge gelten
Die interessanten Fälle sind die, in denen es eine Präferenz und eine Ansage gibt. Die Reihenfolge ist deshalb festgelegt:
- Der ausdrückliche Auftrag gewinnt. Sagst Du dem Assistenten, diese eine Mail soll gesiezt werden, dann wird gesiezt — auch bei einem Kontakt, den Du sonst duzt. Der Wunsch greift bereits beim Öffnen des Entwurfs und nicht erst, wenn Du die Anrede von Hand überschreibst.
- Ohne Auftrag gilt die Präferenz. Und zwar auch in Entwürfen, die vor der Änderung entstanden sind. Ein alter Entwurf wird damit nicht zur Falle, aus der ein falsches Sie in die Mail rutscht.
- „KI-Übernehmen" ändert die Anrede nicht von selbst. Wer einen Text überarbeiten lässt, will den Text überarbeitet haben, nicht die Beziehung zum Empfänger neu verhandelt. Du und Sie ändern sich nur, wenn Du es auswählst; eine bewusste Sie-Entscheidung bleibt als Auftrag erhalten.
Mehrere Empfänger, mehrere Anreden
Geht eine Mail an mehrere Personen, bekommt jede die Anrede ihres eigenen Kontakts — nicht die des ersten Empfängers und nicht eine neutrale für alle. Dasselbe gilt für Adressen, hinter denen kein Kontakt steht: Die Vorschau akzeptiert jetzt auch reine E-Mail-Adressen, statt an ihnen hängen zu bleiben.
- Vorschau ist Versand. Beide nutzen dieselbe Empfänger-Anrede. Was in der Vorschau steht, geht so raus — das ist der eigentliche Punkt, denn eine Vorschau, der man nicht trauen kann, ist keine.
- Auch in der Serienmail. Die Regel gilt unabhängig davon, ob Du eine Mail schreibst oder eine Massenmail vorbereitest.
Und im Brief
Briefanreden mit mehreren Kontakten — Eheleute, zwei Geschäftsführer, eine Erbengemeinschaft — stehen in Word-Dokumenten jetzt mit echten Zeilenumbrüchen untereinander, statt dass HTML-Zeichen im fertigen Dokument auftauchen. Ein Detail, das nur auffällt, wenn es fehlt: Ein Brief mit sichtbarem Steuerzeichen in der Anrede geht nicht raus, sondern wird von Hand nachgebaut.
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