propgen in der Schweiz: CHF, Netto- und Bruttomiete, 8,1 % MWST und IDX 3.01
Ein Schweizer Maklerbüro braucht nicht das deutsche propgen mit anderem Währungszeichen. Miete wird netto und brutto geführt, Fläche netto und brutto, dazu die Kubatur; die Mehrwertsteuer liegt bei 8,1 %, der Widerrufshinweis entfällt, die Anrede trägt kein Komma, und die Portale sprechen IDX 3.01. Genau diese Unterschiede sind in den vergangenen zwei Wochen durchgegangen worden — von der Objektmaske über Exposé, Dokumente und Provisionsabrechnung bis zur Portalanbindung samt Rückkanal für Anfragen.
- CHF als Währung, Schweizer Zahlen- und Datumsformate und passende Formularbeschriftungen im ganzen CRM
- Preise und Flächen einheitlich in Listen, Suchtreffern, Suchprofilen, Dokumenten und auf öffentlichen Seiten — auch bei Nullwerten; Bewertungen behalten ihre ursprüngliche Währung
- Nettomiete und Bruttomiete getrennt geführt, mit Mietvorschlägen, die Du bewusst übernimmst statt sie stillschweigend zu erben
- Netto- und Bruttowohnfläche als eigene Felder, Bewertungen rechnen mit der Nettofläche, dazu die Kubatur
- Provisionen mit 8,1 % MWST statt 19 %, Prozentwerte mit Dezimalpunkt, Jahreszahlen ohne Tausendertrennzeichen
- Was in der Schweiz nicht gilt, steht auch nicht im Dokument: kein Widerrufshinweis im Exposé, kein Vollzugriffs-Hinweis, Anreden ohne abschließendes Komma
- Schweizer Portale anbinden — IDX 3.01 für Homegate, Comparis, Flatfox und iCasa, OpenImmo für newhome und UrbanHome; vollständige Objektlisten, FTP oder SFTP auch zu Portalen ohne OpenSSH-Erweiterung, Sonderzeichen automatisch bereinigt mit Hinweis auf die betroffenen Felder
- Rückkanal inklusive: Portalanfragen im IDX-JSON-Format werden automatisch dem Kontakt und der Immobilie zugeordnet
Ein Schweizer Maklerbüro braucht nicht das deutsche propgen mit einem anderen Währungszeichen. Die Miete wird netto und brutto geführt, die Fläche ebenso, daneben steht die Kubatur. Die Mehrwertsteuer liegt bei 8,1 %, nicht bei 19 %. Eine Widerrufsbelehrung, die in Deutschland ins Exposé gehört, hat in der Schweiz nichts zu suchen. Die Anrede im Brief endet ohne Komma. Und die Portale sprechen IDX 3.01 — ein Austauschformat, das es in Deutschland gar nicht gibt.
Genau diese Unterschiede sind in den vergangenen zwei Wochen durchgegangen worden — Feld für Feld, von der Objektmaske über Exposé, Suchprofil und Dokument bis zur Provisionsabrechnung und zur Portalanbindung. Was dabei herausgekommen ist, steht hier zusammengefasst.
Währung, Zahlen, Formate
Ein Büro in der Schweiz arbeitet in CHF, mit Schweizer Zahlen- und Datumsformaten und mit Formularbeschriftungen, die die hiesigen Begriffe verwenden. Das gilt nicht nur in der Objektmaske, sondern überall dort, wo eine Zahl auftaucht: in Listen und Suchtreffern, in Suchprofilen und Finanzierungsanfragen, in Dokumenten und auf den öffentlichen Seiten, die Deine Kunden sehen. Auch der Sonderfall ist mitgedacht: Ein Preis oder eine Fläche von null wird als null dargestellt und nicht als leeres Feld, das aussieht wie ein Datenfehler.
Zur Schreibweise gehören die kleinen Dinge, die sonst in jedem Dokument auffallen: Prozentwerte mit Dezimalpunkt, Jahreszahlen ohne Tausendertrennzeichen — ein Baujahr ist 1994 und nicht 1.994. Und eine Bewertung behält die Währung, in der sie entstanden ist, statt beim nächsten Öffnen in eine andere umzuspringen.
Miete und Fläche: netto und brutto
Nettomiete und Bruttomiete sind in der Schweiz zwei Angaben, nicht eine mit Anhang. propgen führt beide getrennt und schlägt die jeweils andere vor, sobald die Nebenkosten feststehen. Der Vorschlag wird bewusst übernommen: Du siehst ihn, bestätigst ihn und weißt damit, welcher Wert im Exposé, im Portal und im Vertrag steht. Danach sind die Ausgaben einheitlich — dieselbe Miete in derselben Bedeutung, egal ob sie im Web-Exposé, im PDF oder in der Mailvorlage landet.
Bei der Fläche ist es dieselbe Logik: Nettowohnfläche und Bruttowohnfläche sind eigene Felder, und Bewertungen rechnen mit der Nettofläche, weil das die Fläche ist, über die in der Schweiz gesprochen wird. Dazu kommt die Kubatur als eigenes Feld — für Einfamilienhäuser und Neubauprojekte die Größe, nach der gefragt wird, wenn die Quadratmeter nicht genügen.
Provision mit 8,1 %
Die Provisionsberechnung rechnet in einem Schweizer Büro mit 8,1 % MWST statt mit 19 % Umsatzsteuer. Das klingt nach einer Zahl in einer Einstellung und ist doch die Stelle, an der ein Fehler teuer wird: Er steht in der Abrechnung, im Maklervertrag und in der Rechnung, und er fällt erst auf, wenn jemand nachrechnet.
Was in der Schweiz nicht ins Dokument gehört
- Kein Widerrufshinweis im Exposé. Die Widerrufsbelehrung ist eine deutsche Pflicht gegenüber Verbrauchern (siehe Maklervertrag und Widerruf). In Schweizer Exposés erscheint sie nicht mehr.
- Kein Vollzugriffs-Hinweis. Der Hinweis auf den vollständigen Zugriff, den deutsche Exposés tragen, ist in Schweizer Exposés ausgeblendet.
- Anreden ohne abschließendes Komma. Automatisch erzeugte Anreden folgen der Schweizer Briefkonvention: „Sehr geehrter Herr Muster" ohne Komma am Zeilenende, in jeder Vorlage und in jeder Serienmail.
Portale: IDX 3.01 — und OpenImmo, wo das Portal es so will
Der Schweizer Austauschstandard heißt IDX 3.01, und über ihn laufen die meisten Portale: Homegate, Comparis, Flatfox und iCasa. Sauber ist die Landschaft aber nicht — newhome und UrbanHome nehmen OpenImmo entgegen, also ausgerechnet das deutsche Format. propgen bedient beide Wege, und jedes Portal bekommt die vollständige Objektliste, nicht nur die Objekte, die zufällig auf der ersten Seite standen. Übertragen wird je nach Portal per FTP oder SFTP — auch zu Portalen, deren Server die OpenSSH-Erweiterung nicht mitbringt, an der die Übertragung bisher hängen blieb.
Beim Export räumt propgen auf, statt den Fehler beim Portal abzuliefern: Sonderzeichen, die der Standard nicht kennt, werden automatisch bereinigt, und im Ergebnis steht, welche Felder davon betroffen waren. Die Lagebeschreibung wird nicht mehr mit übertragen, weil sie im IDX-Datensatz ohnehin beschnitten worden wäre — der Hinweis auf die Kürzung entfällt damit ebenfalls. Und Hinweise erscheinen nur noch dann, wenn wirklich etwas zu melden ist, nicht nach jeder erfolgreichen Übertragung.
Und der Weg zurück
Eine Portalanbindung ist erst dann eine, wenn auch die Anfragen ankommen. Schweizer Portalanfragen im IDX-JSON-Format werden automatisch dem passenden Kontakt und der passenden Immobilie zugeordnet — genauso, wie es Portalanfragen aus deutschen Portalen längst tun. Die Anfrage liegt am Objekt, der Interessent ist angelegt, und der Workflow, der die Eingangsbestätigung schickt, läuft an, ohne dass jemand eine Mail aus einem Postfach in das CRM übertragen muss.
Alles andere bleibt dasselbe propgen
Was hier steht, sind die Unterschiede. Der Rest ist unverändert: derselbe KI-Assistent, dieselben Automatisierungen, dieselben Datenräume, dieselbe Public API. Ein Büro in Zürich arbeitet mit demselben Produkt wie eines in Köln, nur mit den Feldern, Formaten und Pflichten, die an seinem Standort gelten.
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