Nachweisliste: Wer wann von diesem Objekt erfahren hat, als CSV
Im Streitfall zählt nicht, was man weiß, sondern was man zeigen kann. Die Nachweisliste eines Objekts lässt sich jetzt als CSV exportieren: je Interessent die Kontaktdaten, der Erstkontakt mit Datum, Uhrzeit und Art, die Quelle, das Bestätigungsdatum des Rechtsformulars und die Besichtigungstermine. Dieselbe Auswertung bekommst Du auch über den KI-Assistenten, auf Zuruf und mit eigenen Kriterien, wahlweise als CSV oder als interaktive HTML-Fassung zum Teilen.
- Die Interessenten eines Objekts als CSV exportieren — eine Datei statt Screenshots der Aktivitätenliste
- Je Interessent: Anrede, Vorname, Nachname, Firma, Anschrift, E-Mail und Telefon
- Erstkontakt mit Datum und Uhrzeit, dazu die Art — etwa über den Exposé-Link oder als Vorschlag — und die Quelle
- Rechtsformular mit Bestätigungsdatum und die Besichtigungstermine je Interessent
- Semikolon-getrennt und Excel-fest: öffnet direkt, Telefonnummern bleiben Text statt zur Zahl zu werden
- Der Dateiname trägt Objektnummer und Exportdatum — archivierbar, ohne umbenennen zu müssen
- Dieselbe Auswertung über den KI-Assistenten, auf Zuruf und mit eigenen Kriterien — ebenfalls als CSV
- Wahlweise als interaktive HTML-Fassung, die sich als Artefakt teilen lässt, wenn die Gegenseite keine Tabelle öffnen will
Im Streitfall zählt nicht, was man weiß, sondern was man zeigen kann. Wer einem Objekt seit Monaten Interessenten zuführt, hat die Belege dafür in propgen ohnehin beisammen — jede Anfrage, jede Freischaltung, jede Besichtigung liegt als Aktivität am Datensatz. Was gefehlt hat, war der kurze Weg von dort in eine Datei, die man jemandem geben kann.
Die Nachweisliste eines Objekts lässt sich jetzt als CSV exportieren: die Interessenten dieses Objekts, je Interessent mit Erstkontakt, Rechtsformular und Besichtigungsterminen.
Zu finden ist der Export dort, wo die Liste ohnehin steht: am Objekt im Reiter Interessenten unter „Bereits angeboten", mit der Schaltfläche „Nachweisliste exportieren" über der Tabelle.
| Interessent | Erstkontakt am | Art | Rechtsformular bestätigt am | Besichtigungstermine |
|---|---|---|---|---|
| Max Mustermann | 18.06.2026 08:15 | Exposé-Link | 18.06.2026 | 2 |
| Erika Musterfrau | 22.06.2026 14:00 | Vorschlag | 22.06.2026 | 1 |
| Mustermann Hausverwaltung GmbH | 09.07.2026 20:53 | Vorschlag | — | 0 |
Drei Angaben, die im Zweifel zählen
- Erstkontakt — auf die Minute, mit Art und Quelle. Der Moment, in dem diese Person von diesem Objekt erfahren hat, mit Datum und Uhrzeit. Daneben steht die Art: ob jemand über den Exposé-Link kam oder als Vorschlag aus dem Matching, dazu die Quelle, soweit hinterlegt. Das ist die Grundlage der ganzen Kette — und die Angabe, die Monate später niemand mehr aus dem Gedächtnis rekonstruiert.
- Rechtsformular, mit Bestätigungsdatum. Nicht nur ob, sondern wann bestätigt wurde. Am Web-Exposé entsteht dazu ohnehin ein Nachweis-Protokoll mit Zeitstempel je Bestätigung; in der Liste steht der Stand pro Interessent (siehe auch Maklervertrag und Widerruf).
- Besichtigungstermine. Was tatsächlich stattgefunden hat. Eine Anfrage ist schnell geschrieben, ein Termin vor Ort ist eine andere Qualität von Beleg.
Und die Datei selbst
Vor den drei Nachweis-Spalten stehen die Kontaktdaten: Anrede, Vorname, Nachname, Firma, Straße, PLZ, Ort, E-Mail und Telefon. Damit ist die Liste nicht nur Beleg, sondern auch Arbeitsgrundlage — etwa, um alle Interessenten eines Objekts noch einmal anzuschreiben.
Die Liste am Bildschirm ist die Arbeitssicht: angeboten am, wie oft angeboten, Absage, Kontakt, Unternehmen, Deals, Betreuer, Suchprofil. Die Datei ist die Nachweissicht — sie bringt die Angaben mit, die man außerhalb des CRM belegen können muss, und die Kontaktdaten, um die Leute zu erreichen.
Die Datei ist semikolongetrennt und für Tabellenkalkulationen vorbereitet: Sie öffnet mit richtigen Umlauten, und Telefonnummern bleiben Text, statt beim Öffnen zur Zahl zu werden und die führende Null zu verlieren. Der Dateiname trägt die Objektnummer und das Exportdatum, was die Ablage erledigt, bevor man darüber nachdenken muss.
Warum als Datei
Weil der Empfänger meistens nicht in propgen sitzt. Der Eigentümer will sehen, was für sein Objekt passiert ist. Der Rechtsanwalt braucht eine Anlage, keinen Zugang. Und intern ist der Export der Weg, die Liste zu sortieren, zu filtern und mit anderen Auswertungen zusammenzubringen, ohne dafür eine eigene Sicht bauen zu müssen.
- Ein Auszug, keine zweite Wahrheit. Die CSV ist der Stand der dokumentierten Aktivitäten zum Zeitpunkt des Exports — nicht eine Liste, die danebenher gepflegt wird und irgendwann etwas anderes behauptet als das CRM. Die juristische Bewertung bleibt, wo sie hingehört: bei Dir und Deinem Anwalt.
- Statt Screenshots. Der bisherige Weg — Bildschirmfotos der Aktivitätenliste — war umständlich, unvollständig und im Zweifel wertlos.
Dasselbe auf Zuruf
Die Liste am Objekt ist der feste Weg mit festen Spalten. Wenn Du etwas anderes brauchst — nur die Interessenten mit Besichtigung, nur die des letzten Quartals, quer über mehrere Objekte eines Projekts —, sag es dem KI-Assistenten. Er wertet denselben Datenbestand aus und gibt das Ergebnis als Datei zurück, CSV inklusive.
Und wenn die Gegenseite keine Tabelle öffnen will: Derselbe Auszug geht als interaktive HTML-Fassung, die sich als Artefakt teilen lässt — eine Seite mit Link statt eines Anhangs, der in der Mail hängen bleibt (siehe auch Analysen teilen).
Verwandte Releases: Web-Exposé mit Nachweis-Protokoll, Maklervertrag und Widerruf, Exposé-Zugänge sperren und freigeben, Besichtigungs-Feedback und Notizen als CSV exportieren.